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KONFLIKTMANAGEMENT >1 >2
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Was ist ein Konflikt? >1
Zweierkonflikt >1
Dreieckskonflikt >1
Konflikte in Gruppen >2

von Ludwig Mirtz

Was ist ein Konflikt?


Jeder von uns hat sich schon öfters in einer Konfliktsituation, sei es mit dem Partner, Familienmitgliedern, Freunden oder Arbeitskollegen wieder gefunden. Konflikte sind in einem sozialen Umfeld etwas ganz natürliches. Da wo mehrere Personen zusammen leben oder arbeiten kommt es zu Meinungsverschiedenheiten, die in einem Konfliktgespräch enden, wo jeder seine eigenen Interessen verfolgt und auf seinen Standpunkt besteht.

Starke Aggressions- oder Angstgefühle in einem Konflikt führen zu folgenden Konsequenzen:
  • Ausschüttung von Stresshormonen
  • Denkfähigkeit wird durch die Stresshormone abgebaut
Der bedeutende Unterschied zwischen Konflikten und Problemen besteht darin, dass sich die Parteien bei einem Konflikt in der Lösung der Situation uneinig sind und sich negative Gefühle entwickeln. Durch diese überschäumenden Emotionen sind wir kaum noch in der Lage, uns eine objektive Meinung zu bilden, und handeln unüberlegt, was im Nachhinein oft bereut wird.

Bedeutende Konflikte im Bezug auf den Aufbau eines Unternehmens sind:

Der Zweierkonflikt

Der wohl am häufigsten praktizierte Zweierkonflikt ist der Mann-Frau-Konflikt. Wichtig ist zu beachten, dass ein solcher Konflikt nicht ausarten darf und nur einer Recht hat und der andere nicht. Am vernünftigsten ist, ein Streitgespräch mit dem Partner nicht länger als zwanzig Minuten zu führen, da laut einer Studie in dieser Zeit die wichtigsten Punkte angesprochen werden können und ein Streitgespräch welches über diese Zeit hinaus geht sich meistens nur noch im Kreis dreht. Dadurch entsteht Unzufriedenheit auf beiden Seiten und der Konflikt nimmt ein ungeahntes Ausmass an.

Kann man sich nach zwanzig Minuten immer noch nicht einigen ist es am vernünftigsten, dass sich beide Parteien zurückziehen, sich ein bisschen beruhigen und nochmals selbständig über alles nachdenken. Wenn dann beide Gesprächspartner wieder bereit sind, kann man in einem weiteren Gespräch versuchen in Ruhe eine zufriedenstellende Lösung zu finden.

Dreieckskonflikt


Durch das Hinzukommen einer dritten Person kann der Zweierkonflikt dramatisch verkompliziert werden. Es bilden sich dadurch Gruppier- ungen wodurch die Grösse der Teilgruppen nicht mehr gleich gross ist und sich eine Partei geschwächt, die andere gestärkt fühlt.
  • Koalition: In dieser Konfliktsituation stehen zwei gegen einen. Der Einzelne hat kaum eine Möglichkeit seine Meinung frei zu äussern.
  • Rivalität: Ein Zweier-Team wird geteilt, um sie gegeneinander auszuspielen. Somit verschafft sich der dritte einen Vorteil gegenüber den anderen.


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